Die Verlobten des Winters [Rezension]

Die Spiegelreisende Bd. 1
Die Verlobten des Winters
Christelle Dabos
Insel Verlag
Leseprobe
[Seiten: 535 || Preis: 18,00 €]

WERBUNG |Dieses Buch wurde mir vom Insel Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Zum Inhalt: Für Ophelia bricht eine Welt zusammen. Weil sie mit dem Adligen Thorn verheiratet werden soll, muss sie ihre Heimatarche Anima verlassen und zum eisigen Pol ziehen. Was sie nicht weiß: Dort wimmelt es nur so vor Intrigen und Gefahren und als Throns Verlobte ist sie die Zielscheibe.

Ich hatte bei Die Verlobten des Winters von Anfang an ein gutes Gefühl. Schon als ich das Buch in der Vorschau gesehen und später dann andere LeserInnen darüber schwärmen gehört habe, wusste ich: Dieses Buch wird ein Jahreshighlight. Nun, meine Vorahnung hat sich bestätigt!

Ich kann gar nicht sagen, was mich an dem Buch am meisten beeindrucken konnte. Die Geschichte? Die Welt? Die Charaktere? Es hat einfach alles wunderbar zusammengepasst. Fangen wir aber vielleicht erst einmal mit der Protagonistin Ophelia an. Schon nach den ersten Seiten schloss ich sie wegen ihrer Tollpatschigkeit und in sich gekehrten Art fest ins Herz. Ihr treuer Begleiter ist außerdem ein sehr lebendiger Schal, der mich direkt an Doctor Stranges Umhang erinnert hat. Das kann nun wirklich nicht mehr getoppt werden. Doch nicht nur Ophelia ist in ihrem Wesen sehr individuell und liebevoll detailreich, auch die anderen Charaktere sind absolut einzigartig. Der abweisende Thorn und seine ziemlich beängstigende Familie sind da nur der Anfang. Viele der Figuren vereinen eine gewisse Komik, aber auch Gerissenheit in sich ähnlich wie Charaktere aus den Filmen Das wandelnde Schloss oder Chihiros Reise ins Zauberland. Erst lachst du über sie, dann hast du vor ihnen eine Heidenangst. Nur wenige Figuren sind eindeutig gut oder böse. Oft vereinen sie beides in sich. Ich konnte beim Lesen nie zu 100 Prozent sagen, wer ein echter Freund von Ophelia ist und wer nur mit ihr spielt und sie bei der nächsten Gelegenheit ans Messer liefert.

Kommen wir zum Setting und der Handlung. Die Welt, die Ophilia mit ihrem Umzug zum Pol betritt, strotzt nur so vor Merkwürdigkeiten und Wundern. An jeder Ecke lauern trügerische Illusionen, die Bräuche und Traditionen der Menschen am Pol sind brutal und verstörend und man hat die ganze Zeit über Angst um Ophelias Leben. Obwohl die Fantasiewelt nicht etwas komplett Neues ist, hat sie mich doch gänzlich in ihren Bann gezogen. Man kratzt im ersten Band nur an den Geheimnissen dieses Ortes und weiß genau, dass es da noch so viel mehr zu entdecken gibt. Die Orte und Schauplätze schaffen stets eine düstere, angespannte Atmosphäre, die perfekt zu den vielen Intrigen passt, mit denen sich Ophelia im Laufe der Handlung herumschlagen muss. Die Autorin konnte mich mit den Wendungen der Handlung oft überraschen und hat zuverlässig dafür gesorgt, dass ich mich von den Seiten nicht mehr losreißen konnte. Ich bin kein Freund von überschwänglichen Vergleichen, aber ich ahne, warum viele die Reihe mit Harry Potter vergleichen. Das Buch verströmt durchaus einen Hauch dieses einzigartigen Zaubers – vor allem was die ungewöhnliche Welt und die vielschichtigen Charaktere betrifft.

Das Buch ist auf jeden Fall der Startschuss zu einem großen Fantasyabenteuer, das ich auf keinen Fall verpassen will! Schon in diesem ersten Band macht Ophelia eine beeindruckende Entwicklung durch und wächst an den vielen Herausforderungen. Sie wird einen sicher auch in den anderen Bänden weiterhin ordentlich überraschen. Ich kann es kaum abwarten, herauszufinden, wie sie den Pol weiter auf Trab hält und die vielen Gefahren meistert. Für mich ist das Buch ein kleines Meisterwerk, das allen ans Herz lege, die Fantasy lieben. Ich kann euch versprechen, diese Geschichte werdet ihr so schnell nicht vergessen!

Für mehr Infos könnt ihr auch auf der Sonderseite des Verlags vorbeischauen!

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