5 Fantasyreihen, an die ich mich (noch) nicht rantraue

Es gibt ja immer diese Bücher, die schon ewig auf dem Wunschzettel stehen, bei denen man sich aber nie entscheiden kann, ob man sie wirklich kaufen soll. Im direkten Vergleich mit anderen Wunschtiteln ziehen sie oft den Kürzeren. Sie lassen einen nie ganz los, werden aber immer aufgeschoben. Warum? Weil man tief im Inneren nicht weiß, ob man die Geschichten wirklich mögen wird. Ich habe mich mal durch meine Wunschliste gewühlt und fünf meiner Wackelkandidaten für euch zusammengetragen. Ihr müsst mir sagen, welcher Titel davon endlich eine echte Chance bekommen sollte.

Sturmtocher-Saga von Bianca Iosivoni

„Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts. Bis sie entdeckt, dass sie die Gabe besitzt, das Meer zu lenken. Was hat der mysteriöse Lance damit zu tun?“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Ravensburger Verlag)

Obwohl ich von allen Seiten das Gefühl vermittelt bekomme, etwas Großartiges zu verpassen, zögere ich bei dieser Reihe. Lance, der im Klappentext als geheimnisvoll und unwiderstehlich beschrieben wird, schürt bei mir einige Bedenken. Außerdem bin ich kein besonders großer Fan davon, wenn aus Freundschaft Liebe wird. Ich habe natürlich keinen Schimmer, ob es darauf hinausläuft, aber diesen Eindruck habe ich bis jetzt von dem Buch. Auch das Cover ist nicht so mein Fall. Ja ich weiß, das ist ein lahmer Grund. Vor allem, weil ich mich eigentlich nicht von Covern beeinflussen lassen möchte. Aber es verstärkt meine Klischee-Befürchtungen. Wenn ihr Sturmtochter gelesen und geliebt habt und mir meine Angst vor einer kitschigen Liebesgeschichte nehmen könnt, dann werde ich das Buch trotz meiner Vorbehalte ausprobieren.

Elemental-Assassin-Reihe von Jennifer Estep

„Gin Blanco führt ein Doppelleben: Tagsüber serviert sie das beste Barbecue der Stadt. Nachts kennt man sie unter dem Namen »die Spinne« als gefürchtete Auftragskillerin mit einem Talent für Elementarmagie. Doch als sich ihre neue Mission als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Magier braucht, ist Ablenkung – besonders in Form eines sexy Detectives.“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Piper Verlag)

Bei dem Klappentext muss ich ja direkt ein bisschen an Celaena Sardothien denken. Allerdings weiß ich nicht, ob ich diese sexy-Crime-Schiene haben muss. Obwohl ich lange Reihen an sich sehr mag, finde ich 12 Bände auch ziemlich umfangreich für eine Buchreihe. Da bin ich ja ewig beschäftigt und am Ende ist nach Band 5 die Luft raus. Also, vertraue ich den recht positiven Lovelybooks-Bewertungen und versuche es? Oder nutze ich den Platz in meinem Bücherregal lieber für andere Titel?

Die Hexenholzkrone von Tad Williams

„Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Klett-Cotta Verlag)

Ich behaupte von mir selbst, im Fantasygenre zu Hause zu sein, habe aber noch nicht ein Buch von Tad Williams gelesen. Das beschämt mich immer ein bisschen. Die Hexenholzkrone steht schon ewig auf meinem Wunschzettel, allerdings wird sie bei Klett-Cotta als Fortsetzung von Das Geheimnis der großen Schwerter betitelt. Damit sind wir direkt beim Hauptproblem. Tad Williams hat schon so viel veröffentlicht, ich blicke nicht mehr durch. Muss ich jetzt erst die vier Vorgänger (Das Geheimnis der großen Schwerter) lesen, bevor ich mit der Hexenholzkrone anfangen kann? Oder ist das nicht so dramatisch? Lady Midnight liebe ich schließlich auch ohne Die Chroniken der Schattenjäger. Ich bräuchte hier mal einen richtigen Kenner.

Raven-Boys-Reihe von Maggie Stiefvater

„Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Loewe Verlag)

Die Mercy-Falls-Trilogie der Autorin habe ich als Teenager sehr geliebt. Trotzdem zögere ich bei ihrer anderen Reihe. Die Meinungen gehen hier einfach so weit auseinander. Ich habe das Gefühl, dass manche die Bücher lieben und andere sie total verwirrend finden. Mich schreckt ein bisschen ab, dass man eventuell ewig braucht, um zu checken, was in dem Buch eigentlich los ist. Andererseits würde ich die Raven Boys ja schon gerne kennenlernen. Denn nur weil etwas auf den ersten Blick etwas undurchsichtig erscheint, heißt das ja nicht, dass man sich nicht mal trauen sollte.

Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski

„Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Ciri, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Doch es gehen Gerüchte um, dass sie nicht tot ist, sondern von Geralt, dem Hexer, entführt und an einen geheimen Ort gebracht wurde. Und Geralt sieht sich mit heiklen Fragen konfrontiert. Hat Ciri wirklich magisches Potential? Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht? Der halbverfallene Stammsitz der Hexer wird zum Schauplatz einer großen Prüfung …“ (Cover und Inhaltsangabe: ©dtv Verlag)

Seit mein Freund eins der Spiele auf seiner PS4 gezockt hat, liebe ich den Hexer. Ich bin auch total gespannt auf die Serie, wenn ich dem Ganzen auch noch etwas skeptisch gegenüberstehe. Seit ich weiß, dass die Spiele auf einer Reihe von Büchern basieren, möchte ich diese auch unbedingt lesen. Ich habe allerdings ein bisschen Angst, dass sich das Spiel schon zu sehr in meinem Kopf festgesetzt hat. Vielleicht bin ich von den Büchern enttäuscht? Auf der anderen Seite habe ich noch nichts Schlechtes von der Reihe gehört. Ich müsste mich wahrscheinlich einfach auf die Geschichte einlassen und hätte dann ein grandioses Leseerlebnis vor mir. Vorausgesetzt ich recherchiere mal genau, mit welchem Buch ich eigentlich anfangen muss.


Entscheidungen, Entscheidungen:
Lasst mir gerne eure Meinung zu den Reihen da!

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4 Kommentare zu „5 Fantasyreihen, an die ich mich (noch) nicht rantraue

Gib deinen ab

    1. Das sind genau die Ängste, die ich bei der Sturmtochter-Reihe habe! Da kann ich mir den Versuch wohl eher sparen. Ich mochte schon Maggie Stiefvaters Mercy-Falls-Reihe sehr, weil sie so anders war. Erfrischend klingt deshalb perfekt. 🙂

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  1. Ich muss gestehen, dass ich noch keine der Reihen gelesen habe. Bei Sturmtochter und Raven Boys geht es mir aber genau wie dir. Ich möchte gerne, trau mich aber nicht, weil ich Angst habe, enttäuscht zu werden.
    Nachdem unsere Geschmäcker sehr ähnlich scheinen, könnten wir doch einen Deal machen. Ich lese die eine Reihe, du die andere und dann entscheiden wir weiter? ;-)

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    1. Haha das klingt gut! 😁 Den ersten Band von den Raven Boys habe ich mir jetzt gebraucht geholt. Ein Anfang ist also auf jeden Fall schon einmal gemacht. 😂

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