Serienrückblick [Oktober – November] + Filmstatistik [Dezember]

Lange gab es hier keinen Serienrückblick mehr, was in erster Linie daran lag, dass ich kaum auf Netflix unterwegs war. Sage und schreibe zwei Serien habe ich insgesamt geschaut – dafür flimmerten im Dezember umso mehr Filme über den heimischen Bildschirm. Ich habe mir deshalb gedacht, ich stelle euch, im Ausgleich für die wenigen Serien, kurz und knapp noch die Filme vor, die ich um die Weihnachtszeit geschaut habe.

Serien:

Oktober – November

The Alienist – Die Einkreisung [Staffel 1]

Nachdem ich die Serie nach der ersten Folge direkt monatelang auf Eis gelegt habe, war der zweite Anlauf äußerst erfolgreich. Manchmal braucht es einfach den passenden Zeitpunkt. Am besten gefallen haben mir die düstere Atmosphäre und die undurchsichtigen Charaktere. Man konnte niemandem so richtig trauen und alle waren randvoll mit Geheimnissen. Diese Mischung aus Spannung, Ratlosigkeit und Mystery hat mich wahnsinnig gut unterhalten.

Chilling Adventures of Sabrina [Staffel 1]

Ich habe das Gefühl, dass die Gemüter bei dieser Serie ganz schön auseinandergehen. Da ich selbst nur Simsalabim Sabrina kenne und nie die Originalserie geschaut habe, kann ich keinen direkten Vergleich ziehen. Vielleicht wäre ich ansonsten auch enttäuscht. So aber fand ich die Serie für die Zeit um Halloween ideal. Obwohl die Storyline mit Sicherheit keinen Oscar verdient und es oft wirklich sehr trashig zugeht, habe ich mich ordentlich gegruselt und war mitunter sehr verstört.

Filme:

Dezember

Liebe braucht keine Ferien

Der Klassiker zur Weihnachtszeit – jedenfalls für mich. Es vergeht keine Vorweihnachtszeit, in der ich mich nicht gemeinsam mit Cameron Diaz in das kleine Haus in Surrey verliebe. Cameron Diaz ist und bleibt für mich eine grandiose Schauspielerin, die mich insbesondere in diesem Film so sehr zum Lachen bringt. Perfekt für einen faulen Nachmittag mit ein bisschen Liebes-Hickhack.

Kingsman: The Secret Service

Eine kleine Überraschung, denn ich fand es gar nicht mal schlecht, wie sich der Film selbst auf die Schippe nimmt und einfach maßlos übertreibt. Natürlich kann man an vielen Stellen mit den Augen rollen und die Handlung ist auch nicht die ausgefeilteste, aber insgesamt hat mich der überdrehte Agentenfilm gut unterhalten.

Gods of Egypt

Also auf dieses Erlebnis hätte ich gut und gerne verzichten können. Sehr flache Charaktere und von den Effekten her ziemlich unterirdisch. Scheinbar wollte man möglichst viel Götterkram zusammenbringen, aber alles läuft aus dem Ruder und ich als Zuschauerin blieb etwas verwirrt und wenig begeistert zurück. Sehr schade.

How It Ends

Joar, kann man machen, muss man aber nicht. Für mich ein 08/15-Endzeitfilm, der insbesondere mit seinem Ende bei mir für Unmut gesorgt hat. Die Handlung, die Konflikte – das hat man alles schon hundertmal in anderen Streifen gesehen. Wenn man nicht weiß, was man sonst gucken soll, ist der Film auf jeden Fall okay, aber erwartet keine innovativen Plot Twists oder außergewöhnliche Charaktere.

Grand Budapest Hotel

Mein Highlight! Was für ein wunderbar skurriler Film! Hier hat einfach alles gestimmt: die herrlich absurden Figuren, die aufwendigen Kostüme, die farblich immer auf das Hotel und die anderen Settings abgestimmt sind, die Geschichte, die Musik … Der ganze Film ist ein kleines Kunstwerk und einfach etwas ganz Besonderes.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Eine WordPress.com-Website.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: