7 für den Frühling [Leseliste]

Am vergangenen Wochenende saß ich das erste Mal in diesem Jahr mit einem Buch draußen auf dem Balkon und habe mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Für mich hat damit offiziell der Frühling begonnen. Obwohl ich schon länger wieder ganz in meinem Fantasyflow bin, gibt es ein paar Bücher abseits dieses Genres, die ich bis zum Sommer gerne lesen würde.

Es ist nicht nur so, dass einige der Titel vor ca. einem Jahr bei mir eingezogen und damit schon viel zu lange ungelesen sind, meinem Empfinden nach passen sie auch thematisch gut in die Jahreszeit. Ich habe sie mir quasi aufgehoben, um mit ihnen die Balkon- und Gartensaison einzuläuten. Wie gut das am Ende mit der Leseliste klappt, werde ich sehen. Oft tue ich mich mit sowas ein wenig schwer. Nichtsdestotrotz möchte ich mithilfe der Liste alle von mir ausgesuchten Titel ein bisschen im Auge behalten und den „Frühlings-SuB“ reduzieren.

*Die Hochzeitsschwestern (Jamie Brenner)

Zugegeben, der Klappentext klingt schon ein wenig kitschig. Allerdings habe ich mich vor knapp einem Jahr direkt in das Buchcover verliebt und hoffe, dass das Hochzeitschaos rund um die Familie Becker mich in erster Linie zum Schmunzeln bringt. Ich will mich von dem ganzen Familientrubel einfach ein bisschen mitreißen lassen und den Kopf ausschalten.

*Frag nicht nach Sonnenschein (Sophie Kinsella)

Ich habe tatsächlich noch nie ein Buch von Sophie Kinsella gelesen. Bei all dem, was ich bis jetzt so gehört habe, sind ihre Bücher in der Regel ja ideal für ein entspanntes Wochenende mit viel Freizeit und schönem Wetter. Nach Ostern werden meine Wochenenden hoffentlich überwiegend genau so aussehen. Davon abgesehen freue ich mich darauf, gedanklich ein bisschen Zeit in London zu verbringen.

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*Der grüne Palast (Peggy Hohmann)

Die Besonderheit bei diesem Buch ist, dass es sich um einen Briefroman handelt. Ich bin absolut kein Fan vom Werther (insgesamt haben mir meine Dozenten Goethe ziemlich verdorben), aber das Konzept Briefroman fand ich schon bei diesem Klassiker ziemlich interessant. Ich bin gespannt, ob mich diese Form auch hier überzeugen kann beziehungsweise wie genau die Autorin die Geschichte mithilfe der Briefe erzählen wird. Es ist außerdem mal wieder Zeit für einen historischen Roman. Irgendwie kommt dieses Genre bei mir seit einiger Zeit viel zu kurz.

*Das Leben ist ein listiger Kater (Marie-Sabine Roger)

Diesen Titel habe ich tatsächlich bis jetzt kaum irgendwo anders gesehen. Eigentlich nehme ich von Geschichten, die schon im Klappentext auf Krankheiten, Krankenhäuser oder ähnliches Bezug nehmen, sofort Abstand, aber das Ganze klang dann doch zu herzerwärmend. Bei betagten, griesgrämigen Männern, die am Ende (Überraschung) doch ein Herz haben, muss ich immer an den Film Gran Torino oder Dickens Eine Weihnachtsgeschichte denken. Mal schauen, inwieweit mich das Buch zum Nachdenken anregt und berührt.

*Der Garten über dem Meer (Mercè Rodoreda) (abgebrochen)

Ich habe keine Ahnung, warum ich dieser Geschichte nicht schon längst auf den Grund gegangen bin, denn die Infos zu dem Buch machen so neugierig! Allein die Ausgangssituation mit dem Herrenhaus und dem aufmerksamen Gärtner lässt in meinem Kopf sofort diverse Vermutungen darüber entstehen, was genau dort vor sich geht. Geheimnisse, Partys, Spanien – klingt für mich nach einer vielversprechenden Kombination!

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*Jane & Miss Tennyson (Emma Mills)

Zwei Königskinder habe ich erst bei mir im Regal stehen und zu meiner Schande sind auch noch beide ungelesen. Das muss sich natürlich schleunigst ändern! Ich finde es großartig, wenn es in Romanen um Jane Austen oder direkt ihr Werk Stolz und Vorurteil geht – genau aus diesem Grund zog das Buch auch letzten Frühling bei mir ein. Vom Inhalt her verspreche ich mir vor allem eine süße, leichte Liebesgeschichte, die ein paar Parallelen zu meinem Lieblingsbuch von Austen hat.

*Simon vs. the Homo Sapiens Agenda (Becky Albertalli)

Mit Simon habe ich schon angefangen, allerdings komme ich eher langsam voran (ich bin ca. auf Seite 30). Zum einen lese ich nicht viel auf Englisch und brauche deshalb allgemein länger, zum anderen haben sich immer wieder andere Bücher dazwischen geschummelt. Bis zum Sommer muss ich das Buch aber unbedingt beendet haben, denn schließlich kommt dann der Film ins Kino, auf den ich mich schon unheimlich freue!


Neigt ihr dazu, euch bestimmte Bücher für eine Jahreszeit aufzuheben? Einfach weil ihr eine bestimmte Atmosphäre auch außerhalb der Buchseiten braucht? Und wenn ja, welche Bücher wollt ihr im Frühling lesen?

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