Wunschzettel #1

Das neue Jahr ist eine Woche alt und mein Wunschzettel wächst fröhlich genauso stetig wie 2017. Alles andere hätte mich auch sehr verwundert. Es gibt also wie schon die letzten zwei Jahre jeden Monatsanfang meine neuesten drei Entdeckungen. Diesmal sogar nicht ausschließlich aus dem Bereich Fantasy so wie die letzten Monate.

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Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören …“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Dumont Verlag)

Dieser Klappentext klingt nach einer wunderbar skurrilen Geschichte und hat mich im Buchladen (neben dem wunderschönen Cover) sofort überzeugt! Der Titel und auch die letzte Zeile der Inhaltsangabe haben meine Neugier geweckt und mir richtig Lust darauf gemacht, diesen „Fall“ aufzuklären. Mahony und Mrs Cauley sind sicher ein Gespann, mit dem es nicht langweilig wird.

Hex von Thomas Olde Heuvelt

„Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur – und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los …“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Heyne Verlag)

Erst am Wochenende präsentierte mir eine Freundin dieses Buch als Neuzugang und daraufhin erinnerte auch ich mich wieder daran, dass es vor einer Weile auf meiner Wunschliste gelandet ist (bei dem Klappentext muss ich irgendwie ein bisschen an den Film Blair Witch Project denken). Dass sowohl Stephen King als auch George R. R. Martin das Buch in so hohen Tönen loben, spricht natürlich sehr für den Inhalt und mir juckt es in den Fingern, mich selbst von den Lobgesängen zu überzeugen. Katherine scheint jedenfalls eine Persönlichkeit zu sein, die man nicht so schnell vergisst.

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„Mit »Die Schwerter von Dara«, dem ersten Band der Seidenkrieger-Trilogie, hat Liu ein episches High-Fantasy-Werk geschaffen, in dem der Autor meisterhaft Elemente der chinesischen Mythologie mit politischen Intrigen und überzeugenden Charakteren mischt: Zwei Männer höchst unterschiedlicher Herkunft steigen gemeinsam zu Anführern einer Rebellion gegen den tyrannischen Kaiser auf. Sie sind sich näher als Brüder – und werden zu Todfeinden, als ein erbittertes Ringen um die Nachfolge des Herrschers beginnt.“ (Cover und Inhaltsangabe: ©Knaur Verlag)

Ich hatte das Buch bereits in der Hand, aber irgendwie bin ich mir noch sehr unsicher. Im vergangenen Jahr musste ich so einige Enttäuschungen einstecken, was Fantasyromane betrifft, bei denen ich zu optimistisch auf mein Bauchgefühl gehört habe. Es gibt leider auch nicht allzu viele Bewertungen zu dem Buch, was mich nicht gerade darin bestärkt, es auszuprobieren. Vielleicht hat es meine Bibliothek da, wenn nicht, werde ich zunächst einmal abwarten und schauen, ob mit der Zeit nicht doch noch ein paar mehr Bewertungen eintrudeln.

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3 Gedanken zu “Wunschzettel #1

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