Über Fanfictions und erste Schreibversuche

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Sweek. Ich bedanke mich für die Zusammenarbeit!

Spätestens seit Fifty Shades of Grey und der After-Serie kann jeder ungefähr etwas mit dem Begriff Fanfiction anfangen. Falls nicht, dann habe ich hier noch einmal die Kurzfassung für euch: Als Fanfiction bezeichnet man eine Geschichte, die auf einem Buch, einer Serie, einem Film oder einfach einer berühmten Person basiert, dem klassischen Handlungsverlauf aber nicht entspricht und die bekannte Person in einen erdachten Kontext bringt. Im Falle von Büchern oder Serien denken sich die Fans beispielsweise neue Handlungen aus oder schreiben das Ende um. Der Fantasie sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt und gerade das gefällt mir daran so unheimlich gut!

Meine Erfahrung mit Fanfictions

Wie genau ich mit dem Lesen von Fanfictions begonnen habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Ich weiß nur, dass die erste Geschichte, die ich gelesen habe, auf meiner Lieblingsserie Naruto basierte und mich von Anfang an unheimlich fesselte. Ich hatte es satt, ständig die Wiederholungen im Fernsehen anzuschauen und als ich zufällig entdeckte, dass andere Menschen sich selbst eine Handlung rund um meine Lieblingshelden ausdachten, war ich Feuer und Flamme. Ich konnte nicht mehr aufhören und suchte wie wild nach neuen Geschichten, die mich begeisterten, und noch dazu nach Autoren, die gleichen Serienpairings feierten wie ich. Mit den Geschichten ging es mir wie mit Büchern: ich blieb viel zu lang auf und konnte es kaum erwarten, dass der Autor oder die Autorin ein neues Kapitel hochlädt.

Irgendwann reichte es mir dann nicht mehr, nur ein stiller Leser zu sein. Ich wollte mich selbst am Schreiben probieren, denn mein Kopf sprudelte über vor Ideen. Natürlich war ich zunächst völlig verunsichert, aber das Interesse an meinen Geschichten pushte mich und ich fand unheimlich Gefallen daran, ein Kapitel nach dem anderen zu schreiben. Ich muss allerdings leider zugeben, dass ich nur ca. zwei Geschichten auch jemals richtig zu einem Ende gebracht habe. Denn ich hatte damals große Probleme, was das Plotten betrifft. Ich war eher so ein kleiner Impulsivschreiber und hatte nie so einen richtigen Plan davon, wie sich das Ganze am Ende richtig auflösen sollte. Persönlich haben mich meine Fanfictions aber ziemlich weitergebracht und meine Liebe zum geschriebenen Wort gesteigert. Ich denke oft an diese Zeit zurück. Obwohl ich nach wie vor immer wieder Fanfictions lese, habe ich schon lange nicht mehr selbst etwas geschrieben. In den Fingern juckt es mich allerdings schon. Ich würde das Schreiben gerne wieder in meinen Alltag integrieren. Entweder nur für mich selbst oder um es am Ende wieder irgendwo zu veröffentlichen. Allerdings müsste ich davor wirklich an meinen Plotplan-Skills feilen.

Sweek − Die Plattform für Schreiberlinge und Geschichtenhungrige 

Seit ca. 7 Monaten könnt ihr mit Sweek genau in diese Welt des Lesens und Schreibens eintauchen! Die mobile Plattform gibt es als kostenlose App für Android und iOS, alternativ könnt ihr aber auch die Website nutzen.

Für leidenschaftliche Leser

Etwa 20.000 Geschichten aus allen gängigen Genres und in verschiedenen Sprachen warten derzeit darauf, von euch entdeckt zu werden. Egal, ob ihr nun eine Fanfiction zu Harry Potter oder lieber eine Geschichte aus dem Science-Fiction-Bereich lesen wollt, für jede Lesestimmung lässt sich etwas finden. Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Geschichten offline gespeichert werden können und der Lesegenuss so nicht auf dem Weg zur Schule oder Uni enden muss. Eure Lieblingsgeschichten könnt ihr selbstverständlich auch kommentieren oder mit „Gefällt mir“ markieren, um dem Autor zu zeigen, wie sehr ihr euch auf die Fortsetzung freut.

Für begeisterte Wortschöpfer

Als Autor könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eine beliebige Geschichte in eurer favorisierten Kategorie verfassen. Das Cover ist für Bücherwürmer ja immer besonders wichtig, deswegen besteht bei Sweek auch die Möglichkeit, dass ihr für eure Story ein ganz eigenes Cover kreiert und hochladet. Somit verleiht ihr eurer Geschichte gleich Persönlichkeit und Individualität. Außerdem werden auch regelmäßig Wettbewerbe veranstaltet, an denen ihr teilnehmen könnt. Gerade findet beispielsweise der #SchreibMitRavensburger Wettbewerb statt, der die besten Young Adult Romane sucht. Noch bis zum 30. Juni habt ihr dort die Chance, einen eBook Verlagsvertrag zu gewinnen. Ebenfalls interessant könnte für euch auch das Self-Publishing Portal sein. Hier könnt ihr euch dazu genauer informieren.

Fazit

Ich denke, dass Sweek für angehende Autoren eine tolle Möglichkeit ist, um sich auszuprobieren und zu experimentieren, und Lesern außerhalb des heimischen Bücherregals eine große Auswahl an zusätzlichem Lesestoff bietet, mit dem man sich die ein oder andere Nacht um die Ohren schlagen kann.

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4 Gedanken zu “Über Fanfictions und erste Schreibversuche

  1. Ist es denn nicht unbfriedigend auf Dauer, wenn die Geschichten nicht zu Ende geführt werden? ich habe einmal auf Bookrix eine fantastische Geschichte angefangen zu lesen – bestimmt 500 Seiten lang oder mehr und dann plötzlich – Schluss. Ende. Mitten in der Handlung. Ich kann mir vorstellen, dass das öfter passiert…

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    1. Das stimmt, man kann nie wissen, wie lange die Autoren weiterschreiben. Die Leute machen das eben vor allem für sich und weil sie Spaß daran haben oder sich ein bisschen weiterentwickeln wollen, da muss man dann auch Verständnis für haben, wenn die Story im Sand verläuft, finde ich. Sie sind halt keine professionellen Schriftsteller und etwas zu Schreiben ist so viel Arbeit, da kommt einfach auch manchmal das Leben dazwischen oder das Interesse lässt vielleicht nach. 🙂

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  2. Ich selbst bin zwar keine Schreiberin von Fanfiction, habe aber gerade Fangirl gelesen und war fasziniert. Ich finde es deshalb sehr spannend, über deine Versuche in der Fanfiction zu lesen und so mehr über die ganz eigene Welt zu erfahren. Schreibe gern mehr dazu! Liebe Grüße Luise

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