Behind The Screens: Von unsympathischen Charakteren und Fernseheulen

Wie war deine Woche?

Meine Woche war insgesamt wirklich gut. Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe und brauch mich nicht beklagen. Anfang der Woche kamen allerhand Bücher, die ich für ein Literaturseminar zum Briefroman lesen muss, aber auch wenn ich deswegen weniger Zeit für Der Herr der Ringe – Die zwei Türme und Die Pforte der Schatten haben werde, gefällt mir Buch Nummer 1 (Gefährliche Liebschaften) ganz gut, sodass ich das verkraften werde. Ansonsten habe ich mit einer Freundin angefangen Tote Mädchen lügen nicht zu schauen. Donnerstagabend starteten wir mit drei Folgen und mussten uns Samstagnachmittag gleich wieder treffen, um weiterzugucken, weil wir so gefesselt waren. Kommenden Donnerstag geht es mit Folge 8 weiter. Am Freitag war ich außerdem im Kino und habe endlich Guardians of the Galaxy Vol. 2 geschaut. Was für ein Film! Ich fand ihn wieder wahnsinnig gut und meine Kinoleidenschaft wurde ebenfalls neu entfacht. Heute fuhr ich mal wieder zu meiner Mama und wir aßen einen großen Eisbecher in der Sonne. Dann spazierten wir noch ewig umher und schmiedeten Pläne für die kommenden Monate. Ich liebe das! Ein perfekter Wochenabschluss.

dav

Gibt es Protagonisten, die du nicht leiden kannst? Was muss ein Protagonist tun, um sich bei dir so richtig unbeliebt zu machen?

Oha, die gibt es auf jeden Fall. Zuletzt beschwerte ich mich beispielsweise über Layla aus Dark Elements und über Rachel  aus Bei den Wölfen, wobei Letztere meiner Meinung nach beim Leser anecken sollte. Aber gerade Charaktere wie Layla, die immer wieder die gleichen Fehler machen, sich selbst ständig in die Opferrolle begeben und sich nur auf andere verlassen, erregen mein Missfallen. Vorausgesetzt, dass sie keine Entwicklung durchmachen. Ich hatte es auch schon, dass ich Charaktere zunächst absolut nicht leiden konnte, sie mir aber später sympathisch wurden, passiert beispielsweise bei Throne of Glass und Das Lied von Eis und Feuer. Gerade George R. R. Martin versteht es unheimlich gut, mit den Emotionen der Leser zu spielen. Weniger schön ist allerdings, wenn Protagonisten innerhalb einer Buchreihe oder eines einzelnen Buches eine negative Veränderung durchmachen und immer unausstehlicher werden. Dieses Problem hatte ich zum Beispiel mit Mare aus Die Farben des Blutes, deren Egozentrik ich unerträglich fand. Insgesamt ist es wirklich  interessant, wie unterschiedlich Leser Protagonisten wahrnehmen und ihnen Sympathie entgegen bringen oder eben nicht.

Was war dein Wochenhighlight?

Zugegeben, ich war mit meiner Nase dieses Wochenende nicht wirklich draußen an der frischen Luft, ABER dafür bin ich mal wieder richtig ins Film- und Serienuniversum eingetaucht und es war einfach so gut! Ich habe das mal wieder richtig gebraucht, so einen kleinen Serienmarathon und vergnüglichen Kinoabend. Es wurde viel gelacht, meine Freundin und ich haben wild bei Tote Mädchen lügen nicht spekuliert, uns aufgeregt, die erhitzen Gemüter mit diversen Leckereien beruhigt und schnell die nächste Folge angemacht. Netflix zu frönen ist zwar allein auch entspannt, aber zu zweit macht es doch wesentlich mehr Spaß!

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