Angelfall – Tage der Dunkelheit

Angelfall – Tage der Dunkelheit
Susan Ee
Heyne Verlag
Leseprobe
[Seiten: 448 || Preis: 9,99 €]

Dieses Buch wurde mir vom Heyne Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Vorsicht! Bei dieser Rezension handelt es sich um einen zweiten Teil! Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat und nicht möchte, dass Informationen vorweggenommen werden, der sollte hier NICHT weiterlesen!

Zum Inhalt: Penryn hat überlebt und ihre Schwester Paige gefunden. Leider währt ihr Glück aber nicht lange, denn wieder verliert sie Paige und muss, um sie erneut zu retten, noch tiefer in die Machenschaften der Engel eintauchen. Was sie erfährt übertrifft ihre schlimmsten Vorstellungen und liefert erneut viel Stoff für Albträume.

Endlich, endlich geht es mit Penryn und Raffe weiter! Ich hätte mir wirklich niemals träumen lassen, dass mich eine Buchreihe, in der vor allem Engel eine bedeutende Rolle spielen, so fesseln würde. Aber seit September saß ich auf heißen Kohlen und wartete sehnsüchtig auf die Fortsetzung des Vorgängers, der 2016 zu meinen Jahreshighlights zählte.

Der Wiedereinstieg in die Handlung fiel mir unglaublich leicht, denn es geht nahtlos da weiter, wo der erste Teil geendet hat und sofort ist man wieder mitten im Geschehen. Insgesamt bleibt kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Obwohl Penryn endlich mit ihrer Familie vereint ist und sie sich in Obhut der Rebellen befinden, geht der Überlebenskampf weiter. Kopfzerbrechen bereitet Penryn dabei nicht nur ihre entstellte Schwester Paige, sondern auch Raffe, der seit der Zerstörung des Horstes wie vom Erdboden verschluckt ist. Die 17-Jährige muss sich diesmal vor allem alleine durchschlagen und wieder einmal beweisen, was für eine starke Persönlichkeit sie ist. Tapfer stellt sie sich den Gefahren der neuen Welt und geht ein hohes Risiko ein, um die Menschen, die ihr wichtig sind, zu retten.

Die düstere Atmosphäre kennt man schon aus dem Vorgänger. Wem grausame Szenarien übel aufstoßen, der sollte auch diesmal eher einen Bogen um das Buch machen. In Tage der Dunkelheit wird nicht nur detaillierter auf Paiges tragisches Schicksal eingegangen und darauf, wer schuld an ihrer optischen Erscheinung ist, insgesamt taucht man auch tief in die Machenschaften der Engel ein, deren Pläne die Menschheit aufs Widerwärtigste bedrohen. Warum sind die Engel auf die Erde gekommen? Welches Ziel verfolgen sie? Den Antworten auf diese Fragen kommt man zusammen mit Penryn allmählich näher. Im Gegensatz zu Nacht ohne Morgen bleibt der Schauplatz des Geschehens aber zum größten Teil derselbe. San Francisco, Half Moon Bay: Diesmal geht die Reise nicht quer durchs Land. Die Spannung wird davon jedoch nicht negativ beeinflusst, im Gegenteil, Susan Ee schafft es, obwohl das Kernproblem (die Suche nach Paige und Raffes Flügelproblem) stark an den ersten Band erinnert, die gesamte Story abwechslungsreich und packend zu gestalten. Vor allem das Ende dreht den Spieß noch einmal komplett um und wirft so viele offene Fragen auf.

Wie schon kurz angedeutet, muss man sich leider aber auch erst einmal auf Raffes Abwesenheit einstellen, was mir ehrlich gesagt wirklich zuwider war. Allerdings wird man hin und wieder recht nett getröstet und bei der Stange gehalten, besonders Raffes Schwert rückt dabei in den Fokus, sodass man diese Tatsache einigermaßen verkraften kann. Sein Fernbleiben stellt besonders Penryn vor einige neue Herausforderungen, die sie jedoch nicht müde wird anzunehmen. Sie ist stets willig, zu lernen und findet auf ihre eigene Art und Weise einen Weg, um immer weiter voranzukommen. Das hat mir sehr gut gefallen!

Ich kann euch insgesamt diese Fortsetzung wirklich nur ans Herz legen. Wieder einmal hat mich der Kampf zwischen den Menschen und den brutalen Engeln inklusive seiner Auswirkungen sehr ergriffen und ich bin unheimlich gespannt darauf, wie Susan Ee die epische Trilogie zum Ende bringen wird.

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5 Gedanken zu “Angelfall – Tage der Dunkelheit

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