10 Bücher, die eigentlich gar nicht in mein Beuteschema passen, die ich aber trotzdem toll fand

Wieder einmal ein sehr spannendes Thema beim Top Ten Thursday von Steffis Bücherbloggeria, denn ist es uns nicht allen schon einmal passiert, dass wir zu einem Buch griffen, das auf den ersten Blick nicht ganz zu den restlichen Büchern in unserem Regal passen will und sich am Ende als absoluter Volltreffer entpuppt? Manchmal verurteilt man Bücher vorschnell aufgrund ihres Covers, ihrem Genre oder der irreführenden Inhaltsangabe, und weiß gar nicht, was man verpasst. Ich wurde des Öfteren schon sehr positiv überrascht und musste einige Vorurteile revidieren.

#1 Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums – Benjamin Alire Sáenz

Ich befürchtete irgendwie, dass ich aus dieser Sparte herausgewachsen bin und mich Jugendbücher, in denen vor allem das Erwachsen werden im Fokus steht, nicht mehr mitreißen können. Fataler Irrtum, wie ich euch ja hier bereits ausführlich begründet habe. Ohne den Leseclub hätte ich niemals zu dem Buch gegriffen und wirklich etwas verpasst!

#2 Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

Jojo Moyes war für mich immer der Inbegriff für sehr schnulzige Liebesgeschichten, in denen widrige Umstände das perfekte Glück behindern und natürlich erst nach vielem Hin und Her überwunden werden können. Ich weiß jetzt nicht, wie ihre anderen Bücher sind, aber Ein ganzes halbes Jahr hat mich wirklich sehr berührt und ich steckte sehr tief in dieser herzzerreißenden Geschichte, was ich im Vorfeld wirklich nicht für möglich gehalten hätte.

#3 Über Arbeiten und Fertigsein – Die Lesedüne

Mit Humor ist das ja immer so eine Sache. Nicht jeder teilt den gleichen. Mein Freund hatte sich dieses Buch gekauft und ich habe es dann auch gelesen, weil er so begeistert war. Meine anfängliche Skepsis gegenüber den anderen drei Autoren (Marc-Uwe fand ich schon vorher grandios) verflog innerhalb weniger Seiten und ich habe diese Kurzgeschichten wirklich gefeiert. Ganz große Empfehlung! Eine Rezension gibt es hier.

#4 The Choice – Bis zum letzten Tag – Nicholas Sparks

Nicholas Sparks, mein männliches Pendant zu Moyes. Meine Assoziationen waren: viel Geheule, eine alles verändernde Katastrophe und ein bisschen Kitsch. Und ja, es trifft alles zu, ich habe schon bei dem Kinofilm Kein Ort ohne dich einen Heulkrampf gehabt, bei dem Buch erging es mir ähnlich, doch ich mochte Sparks Art zu schreiben wirklich gern und sympathisierte auch mit den Figuren. Ich muss solche Bücher allerdings stark dosiert zu mir nehmen, sonst wird mir das alles zu viel. Hier ist die Rezension.

#5 Der große Trip – Wild –  Cheryl Strayed

Biografien habe ich zu meinem Leidwesen bis jetzt noch nicht großartig gelesen. Vom Wandern habe ich auch keine Ahnung. Dieses Buch vereint beide Aspekte und erzählt eine so ungeschönte, bewegende und zum Nachdenken anregende Geschichte, die mich wirklich beeindruckt hat. Cheryl Strayed hat unglaubliches geleistet und ich ziehe wirklich den Hut vor ihr! Ich hatte zwischendurch eine so große Sehnsucht nach Freiheit, dass es schon wehtat. Hier kommt ihr zur Rezension.

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#6 Forbidden – Tabitha Suzuma

Das Buch hatte ich immer mal wieder gesehen, war mir aber absolut nicht sicher, ob ich mit den Thema Geschwisterliebe mitgehen konnte, beziehungsweise lässt es nicht wirklich auf ein Happy End hoffen. Das Buch war auch wirklich alles andere als eine leichte Lektüre für zwischendurch und hat mich ganz schön mitgenommen. Trotzdem bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe.

#7 Feuer und Stein – Diana Gabaldon

Mein erster historischer Roman. Ich entdeckte die Reihe, bevor ich überhaupt wusste, dass daraus eine Serie werden soll, und war erst etwas skeptisch. Dann las ich den ersten Teil, den zweiten, den dritten und muss sagen, ich LIEBE Jamie und Claire! Eine wirklich epische Reihe, die ich nicht mehr missen möchte!

#8 Ich bin die Nacht – Ethan Cross

Thriller sind absolut nicht mein Ding. Ehrlich nicht. Ich lese sie nur, wenn ich im Urlaub all meine anderen Bücher ausgelesen habe. Dann leihe ich mir bei meiner Mama oder meinem Freund solche Lektüre aus. In diesem einem Fall ist mir die Geschichte dann auch tatsächlich nachdrücklich in Erinnerung geblieben. Ich habe den ersten Band ziemlich verschlungen und auch den zweiten noch gelesen. Dieses Jahr kommt der vierte Teil heraus, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Faden wieder aufnehmen werde.

#9 Clockwork Angel – Cassandra Clare

Die Chroniken der Unterwelt habe ich wohl als einziger Mensch auf der Welt noch nicht gelesen. Es hat mich auch nie gereizt. Die Vorgänger allerdings wurden unglaublich gehypt, dass ich beschloss, meine Vorurteile gegen Schattenjäger hinter mir zu lassen, und dem Ganzen eine Chance zu gehen. Ich habe es nicht bereut! Eine wahnsinnig gute Trilogie!

#10 Herzog Ernst

Ja, also toll ist vielleicht übertrieben, aber besser als erwartet, war auf jeden Fall diese Unilektüre. Ich habe das Buch gern gelesen und auch mein Seminar dazu war wirklich gut, sodass es mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Ist auch besser so, denn ich muss dazu noch eine Hausarbeit schreiben.

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4 Gedanken zu “10 Bücher, die eigentlich gar nicht in mein Beuteschema passen, die ich aber trotzdem toll fand

  1. Ich fand das heutige Thema schwierig, weil ich kein festes Beuteschema habe. Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ ging es mir aber ähnlich wie dir. Da hatte ich auch Vorbehalte und Vorurteile. Danach habe ich allerdings auch nichts mehr von ihr gelesen.

    Gefällt 1 Person

  2. Oh ja die Reihe um Tessa, Jem und Will ist wirklich gut, obwohl sie eine Jugendbuch Reihe ist.
    Finde ich auch im Vergleich mit den City of Büchern (also die Chroniken der Unterwelt) sehr viel besser. Wahrscheinlich das Setting und die Charaktere.
    Liebe Grüße Itchy

    Gefällt 1 Person

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