Mein Lesetagebuch

Einen besseren Überblick über meine Bücher haben. Das war einer meiner Vorsätze für das neue Jahr. Ich habe noch nie irgendwelche Listen geschrieben oder sonst wie meine Bücher dokumentiert und das Ende des vergangenen Jahres ein bisschen bereut. Ich hätte gerne gewusst, wann und wie viele Bücher ich denn so insgesamt gelesen habe und ob 2015 ein gutes Bücherjahr war. Um das zu ändern, habe ich also das Internet nach Lesetagebüchern durchforstet. Eine digitale Übersicht ist für mich keine Option, weil ich das nie und nimmer durchhalten würde. Ich hänge einfach mehr an Papier und möchte mit einem Stift schreiben, anstatt etwas einzutippen.

Bei meiner Internetrecherche stieß ich leider oft auf Lesetagebücher für Schüler, was mich ein bisschen zur Verzweiflung getrieben hat. Die Auswahl an Lesetagebüchern für ganz normale Bücherwürmer ist, meiner Meinung nach, ganz schön mickrig. Vielleicht wäre das ja eine Marktlücke, falls mein derzeitiges Lebenskonzept scheitern sollte! Am Ende der Suche standen zwei Bücher zur Auswahl. Zum einen das Ex Libris Lesejournal von Leuchtturm und zum anderen das Lesetagebuch von moses. Optisch sind sie beide schön. Verspielt gegen gradlinig und elegant. Nach langer Überlegung gefiel mir das Lesetagebuch von moses dann aber doch von der Aufteilung besser und ich wagte die Bestellung.

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Der erste Eindruck fiel sehr positiv aus! Das Cover ist genauso schön wie auf den Abbildungen und auch von der Größe her ist es super handlich und völlig ausreichend. Der Einband ist etwas fester und so genau richtig, wenn man wie ich öfter mal etwas in einer verkramten Tasche mitschleppt. Die Seiten im Inneren sind nicht zu dünn, sondern machen qualitätstechnisch einen guten Eindruck. Klar kann man auf der nächsten Seite die Schrift durchsehen, aber wenn man nicht allzu fest aufdrückt, dann ist das alles völlig im Rahmen. Es ist jetzt nicht so, dass eine ganze Seite frei gelassen werden muss, weil sonst absolut nichts mehr zu erkennen wäre. Was mich ein klein wenig irritiert hat, ist die direkte Aufteilung. Insgesamt gibt es drei Notizteile, die sich dann bis zum Ende des Lesetagebuches immer wiederholen. Das hatte ich so nicht erwartet.

Notizteil 1 
Dort können Informationen zu Titel, Autor, Genre oder dem Datum eingetragen werden. Außerdem wird mit einem Sterne-Bewertungssystem gearbeitet. Je nachdem wie einem das Buch gefallen hat, können dann 1-5 Sterne ausgemalt werden. Diese Vorlage finde ich ziemlich gut! Außerdem gibt es eine Spalte, in der Bemerkungen notiert werden können. Meiner Meinung nach fällt sie ein bisschen klein aus. Ich persönlich hätte gut auf die „Verliehen am“ und „Geliehen am“ Einschübe verzichten können und lieber mehr Platz für Bemerkungen gehabt. Liegt vielleicht auch daran, dass ich meine Bücher nicht wirklich oft ausleihe. Andernfalls könnte ich den Nutzen vermutlich mehr wertschätzen.

Notizteil 2
Jetzt wird es für mich ein bisschen unsinnig. Diese Seite gliedert sich in die Abschnitte „Meine Wunschliste“, „Meine Lieblingsbücher“ und „Verschenken“. Am Ende des Lesetagebuches hätte ich sowas ziemlich gut gefunden aber mittendrin? Und das alle paar Seiten? Ja, meine Wunschliste ist lang und ich könnte durchaus einige dieser Notizteile damit füllen, aber es macht für mich keinen Sinn, dass sowas mitten im Lesetagebuch festgehalten werden soll. Darum habe ich beschlossen, diese Funktion einfach zweckzuentfremdenden und die Zeilen für weitere Bemerkungen zu nutzen. Zum Überblättern ist mir der Platz nämlich zu schade.

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Notizteil 1 und 2

Notizteil 3
Ist eine Seite, die komplett für „Zitate & Gedanken“ ausgelegt ist. Also wieder perfekt und eine tolle Ergänzung zum ersten Notizteil.

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Notizteil 3

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann bietet das Lesetagebuch insgesamt Platz für 43 Bücher. Pro Buch hat man also drei Notizteile, die mit allerhand Informationen gefüllt werden können. Abgesehen von dieser einen schlecht konzipierten Seite, finde ich das das Lesetagebuch insgesamt ganz gut gelungen ist. Ich bin gespannt wie lange ich brauchen werde, bis ich die Seiten gefüllt habe. Vielleicht ist ja dann schon ein noch geeigneteres Exemplar auf dem Markt.

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3 Gedanken zu “Mein Lesetagebuch

  1. Guten Morgen! 🙂
    Na toll, jetzt will ich auch so eins haben. 😀
    Ich trage es – ganz langweilig – in Excel ein. Das ginge schon noch etwas stilvoller. Und momentan denke ich auch bei jeder Kleinigkeit die mit Büchern zu tun hat: „Oh, Marktlücke!“. Falls das nach dem Studium doch nichts wird, ruft also die Selbstständigkeit. 😀
    Irgendwie macht dein Blog mich jedes Mal glücklich. Ich liebe die Fotos und das Design einfach so sehr!

    Liebe Grüße
    Anabelle

    Gefällt 1 Person

    1. Guten Morgen, oder wohl lieber Mittag! 🙂
      Haha, ich wurde auch überhaupt erst durch Instagram auf die Sparte Lesetagebücher aufmerksam und gleichzeitig natürlich auch sofort geködert. 😀
      Sicher kann so ein Lesetagebuch auch ganz leicht aus einem Notizbuch gezaubert werden, aber ich habe mich da jetzt einfach für den bequemen Weg entschieden. ^^
      Danke für dieses liebe Kompliment! Es bedeutet mir sehr viel, dass du das sagst!

      Liebe Grüße,
      Maren

      Gefällt mir

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